(Stand 10/2009)
Teilnehmer: Teilnehmen dürfen alle Funkamateure des In- und Auslandes
entsprechend ihrer Zeugnisklasse.
Station: Die
Stationen der Teilnehmer müssen folgende Bedingungen
einhalten:
Höchstgewicht:
|
144 und 432 MHz: |
7 kg |
|
1,2 bis 5,7 GHz: |
8 kg |
|
10 GHz bis 47 GHz: |
10 kg |
|
76 GHz und höher: |
> 10 kg |
Zum Stationsgewicht zählen neben Sender und Empfänger
alle zum Betrieb verwendeten Teile wie Antenne, Mast einschließlich Abspannung,
Stativ, Taste, Kopfhörer, Mikrofon, Stromversorgung, Solarzellen. Auf dem
76-GHz-Band und darüber wird der Antennenträger nicht mehr zum Stationsgewicht
gerechnet.
Für Stationen, die für mehrere Frequenzbänder im BBT verwendbar sind, gilt die Gewichtsgrenze für das höherfrequente Band plus 2
kg. Jeder Teilnehmer hat seine komplette Station auf Verlangen vorzuzeigen und
wiegen zu lassen.
Die höchstmögliche Sender-Ausgangleistung darf nicht mehr als 6 Watt betragen.
Die Stromversorgung darf nicht aus dem Netz erfolgen. Die Pufferung von Akkumulatoren ist nur aus Solarzellen erlaubt.
Einmannbetrieb:
Beim BBT ist nur Einmannbetrieb unter dem eigenen persönlichen Rufzeichen erlaubt, auch die Nutzung einer Station durch mehrere Teilnehmer ist zulässig. Der/die Teilnehmer muss/müssen auch sämtliche Wettbewerbsunterlagen selbst führen.
Zum Zwecke der Nachwuchswerbung für den BBT können unter einem Ausbildungsrufzeichen (DNxxx) unter der Aufsicht eines lizenzierten OM (auch mehrere) Auszubildende teilnehmen. Das Ausbildungsrufzeichen darf in den Logs der Gegenstationen nur einmal auftauchen oder muß ggf. als Doppelverbindung gekennzeichnet sein und geht je nach Sektion in die Wertung mit ein.
Sonderfall 24 GHz:
Funkbetrieb auf 24 GHz kann im Winter- wie im Sommer-BBT am Sonntag (wie bisher), jedoch auch zusätzlich am Samstag zum besseren Auffinden der Stationen auf den höherfrequenten Bändern genutzt werden. Dazu ist dann für jeden Nutzungstag ein getrenntes Log- und Auswerteblatt für 24 GHz einzureichen.
Wertung:Die Wertung erfolgt nach Sektionen. Voraussetzung für die Bildung einer Sektion ist, daß mindestens drei
wertbare Logs eingehen. Für die Einzelwertung zählen die einzelnen Wettbewerbe des BBT.
Für die Wertung der 24 GHz-Logs darf jede Station für beide Tage nur einmal in die Wertung eingehen (also nur am Samstag oder Sonntag). Am nicht zu wertenden Tag ist diese Verbindung im Log zu streichen und in der jeweiligen Punktewertung in Abzug zu bringen.
Für die Gesamtwertung eines Jahres werden die Logs der Einzelwettbewerbe unter Berücksichtigung folgender Multiplikatoren gewertet:
| Sektion |
|
Multiplikator |
| A |
144 MHz |
1 |
| B |
430 MHz |
2 |
| C |
1,2 GHz |
3 |
| D |
2,3 GHz |
4 |
| E |
3,4 GHz |
6 |
| F |
5,7 GHz |
8 |
| G |
10 GHz |
8 |
| H |
24 GHz |
10 |
| I |
47 GHz |
16 |
| J |
76 GHz |
20 |
| K |
> 76 GHz |
20 |
| FM-A |
144 MHz |
1 |
| FM-B |
430 MHz |
2 |
| FM-C |
1,2 GHz |
3 |
Zusätzlich werden die im Winter-BBT
erzielten Punkte mit 1,5 multipliziert. Für die FM-Sektionen gibt es eine eigene
Gesamtwertung.
Verbindungen: Mindestens 20 %
der Verbindungen müssen mit Stationen aus den Großfeldern J040, J050, J060,
JN47, JN48, JN49, JN57, JN58, JN59, JN67, JN68, JN69 getätigt werden, wenn der
eigene Standort nicht in einem dieser Großfelder liegt. Diese Einschränkung gilt
nicht für das 10-GHz-Band und höher.
Als Anruffrequenz für
Querverbindungen während der SHF-Wettbewerbe wird eine Frequenz unterhalb 144,400 MHz
oder 100 kHz über dem jeweiligen Bandanfang des jeweiligen GHz empfohlen.
Log und Deckblatt, Verstöße:
Für den BBT sind spezielle Deckblätter (Auswertebogen) zu verwenden. Ein Muster kann vom BBT-Auswerter mit einem adressierten und frankierten Briefumschlages angefordert werden. bzw. hier im PDF-Format und als RTF-Datei herunter geladen werden.
Die Log-Blätter haben folgende tabellarische Spalteneinteilung:
| Time(UTC) | Call | RST-sent | RST-rec | Locator | km | Bem. |
und können wie die Deckblätter beim BBT-Auswerter angefordert werden. (Keine elektronischen EDI- oder STF-Logs!).
Da durch die neue Gesetzeslage der Zusatz /p, /m, /mm nicht mehr Bestandteil des Rufzeichen sein muss, führt das Fehlen des Zusatzes nicht mehr zu Fehlern in der Auswertung. Punktabzug gibt es, wenn es bei der Codenummern, Locator und Kilometerberechnung zu kleinen Irrtümern und Fehlern kommt und zwar: 1 Fehler=10 %, 2 Fehler= 50 %, 3 Fehler = 100 % des QSOs bei der Station, bei der der/die Fehler festgestellt werden.
Bei Doppelverbindungen wird nur die jeweils erste Verbindung gewertet und die zweite soll entsprechend gekennzeichnet und mit 0 Punkten bewertet werden, wenn nicht, wird diese gestrichen. Zur Disqualifikation führt die absichtliche unrichtige Angabe des eigenen Locators oder bei deutschen Teilnehmern das Fehlen des BBT-Deckblatts.
Logeinsendung, Ergebnisse, Siegerehrung:
Die Logs sind an den BBT-Auswerter einzusenden.
Die
Plätze 1 bis 6 aller wertbaren Sektionen erhalten Urkunden.
Für die unter dem Ausbildungsrufzeichen tätigen Auszubildenden wird gesondert jeweils eine Urkunde überreicht. Dazu hat der verantwortliche OM die entsprechenden Unterlagen mit dem Log einzureichen.
Die Siegerehrung mit BBT-Preisverleihung
findet anläßlich des BBT-Treffens am zweiten Wochenende im Oktober des
betreffenden Jahres statt.
Diese Generalausschreibung, die Termine
und BBT-Ergebnisse sind auch in der Rubrik BBT der Packet-Radio-Mailbox DBOGAP
eingestellt. Die gleichen Informationen sind auch unter www.bergtag.de/ergebnis.html abrufbar.
BBT-Organisator:
Erhard Seibt, DC4RH, Bergham 15, 83624 Otterfing Tel: 08024-2089, FAX 08024-608485 eMail:
BBT-Auswerter:
DipI.Ing.(FH) Gerd
Thannemann, DF8GN, Köllespitzstraße 2, 86956 Schongau Tel. 08861-9835, FAX: 08861-200219
email:
PR: DF8GN@DB0GAP.#BAY.DEU.EU
11.11.2009
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